Unser Lernraum Schule
„Welche Strategie verwendet das Gehirn, um sich selbst auszulesen?“

So wie Kandel beweisen konnte, was auf molekularer Ebene passiert, wenn Inhalte vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis übergehen, befassen sich die Lehrerinnen und Lehrer des Eric-Kandel-Gymnasiums mit diesem Thema auf praktischer, d.h. pädagogischer Ebene. Das Thema „Wie lerne ich erfolgreich?“ wird an dem Gymnasium seit vielen Jahren in sämtlichen Klassenstufen z.T. in eigens dafür konzipierten Projekten, als integraler Bestandteil des Unterrichts fortlaufend thematisiert. Dieses Lernen ist jedoch keinesfalls Selbstzweck. Laut Schulprogramm „möchten wir die Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, die Fähigkeiten zu entwickeln, die ihnen helfen könnten, ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen.“
Schulhund Bob
Wenn Bob, unser Schulhund, durch die Flure des Eric-Kandel-Gymnasiums läuft, wird es meist ein bisschen ruhiger – und die Stimmung noch besser. Der freundliche Labradoodle-Rüde begleitet sein Frauchen Frau Edelmann regelmäßig in den Unterricht und unterstützt dort auf seine ganz eigene Weise das Lernen und Miteinander.
Der Einsatz von Schulhunden hat einen klaren pädagogischen Hintergrund: Studien zeigen, dass Hunde im Unterricht Stress reduzieren, Konzentration fördern und das Klassenklima verbessern. Schon allein ihre Anwesenheit sorgt dafür, dass sich Schülerinnen und Schüler wohler fühlen und offener aufeinander zugehen.
Bob bringt dafür die besten Voraussetzungen mit. Er ist ausgeglichen, neugierig und liebt den Kontakt zu Menschen – ohne aufdringlich zu sein. Besonders die Jüngeren profitieren von seiner ruhigen Art und lernen ganz nebenbei Rücksicht, Verantwortung und Achtsamkeit im Umgang mit Tieren.
So trägt Bob dazu bei, dass Schule nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch des Wohlfühlens ist – Tag für Tag auf vier Pfoten.
Details zur Schulhundarbeit finden Sie hier im Schulhundkonzept. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Edelmann unter ed@szh-ahrensburg.de

Therapiehund Kuddel
Kuddel ist ein Schäferhund-Husky-Mischling. Er ist 2017 geboren und erfüllt alle Charakterzüge, die für einen geeigneten Therapiehund relevant sind. Er hat ein sehr freundliches Wesen und ist Kindern positiv zugewandt. Sein Charakter ist ausgeglichen und er bleibt in lauten und stressigen Situationen ruhig und gelassen. Kuddel zeigt kein territoriales Verhalten und gibt, gemäß der Rasse des Huskys, kaum Lautäußerungen. Die Therapiehundeausbildung hat Kuddel gemeinsam mit Anna Lincoln vom Team der Schulsozialarbeit im Sommer 2019 erfolgreich abgeschlossen und er verfügt durch regelmäßiges Training in einer Hundeschule über ein sehr gutes Grundgehorsam.
Wir freuen uns gespannt auf das, was sein wird.
Mehr und aktuelle Informationen gibt es auf den Seiten der Stadt Ahrensburg.
Im Jahr 2004 wurde dann der Anbau eingeweiht, in dem sich das Lernatelier befindet – das erste seiner Art in Deutschland. Das Lernatelier ist in drei Bereiche gegliedert, die in unterschiedlichen Unterrichtsphasen von den Schülerinnen und Schülern aufgesucht werden: Ein Instruktionsbereich, ein Gruppenarbeitsbereich und ein Einzelarbeitsbereich. Durch die räumliche Trennung der Bereiche ist kein zeitraubender Umbau während des Unterrichtes nötig und die Schüler lernen in den drei Bereichen die entsprechenden methodischen Vorgehensweisen. Außerdem stehen im Lernatelier mehrere Laptops für Recherchezwecke zur Verfügung.
1981 machten dann die ersten Schülerinnen und Schüler ihr Abitur am Gymnasium.
Im August 1973 startete das Gymnasium Schulzentrum am Heimgarten mit insgesamt 141 Schülerinnen und Schülern in zwei Jahrgängen (5. und 6. Jahrgangsstufe) den Schulbetrieb. In der 6. Jahrgangsstufe wurden damals zwei Klassen von der Stormarnschule übernommen. Das Lehrerkollegium bestand zunächst nur aus drei Lehrkräften, die durch Studentische Hilfskräfte und andere Aushilfskräfte unterstützt wurden.
Neben dem Gymnasium entstanden eine Realschule und eine Hauptschule im Schulzentrum. Der Gedanke eines Schulzentrums war, dass die Schülerinnen und Schüler auf dem ihnen entsprechenden Niveau und mit den für die jeweilige Schulform gängigen Methoden unterrichtet wurden, in den Pausen aber voneinander und miteinander lernen und spielen konnten.