UNESCO-Projektschule

und BSP-Schule

Einer Kultur des Friedens verpflichtet, die sich durch Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung auszeichnet

Für internationale Verständigung und transformatives Lernen – UNESCO-Projektschulen sind für eine chancengerechte, hochwertige und inklusive Bildung aktiv und stehen mit ihrem ganzheitlichen Bildungsverständnis für die Ziele und Werte der UNESCO ein.

Nach den Brandanschlägen auf Wohnheime von Asylbewerbern u. a. in Mölln im November 1992 sahen wir als Schule die Notwendigkeit, uns zu positionieren und eine klare Gegenposition im Rahmen unseres Schulalltags zu etablieren. Hieraus entstand unsere Mitgliedschaft im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen.

Die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) ist die Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die sich weltweit für Bildung, Wissenschaft, Kultur sowie Kommunikation und Information einsetzt. Ihre Arbeit zielt darauf ab, Frieden im Geist der Menschen zu verankern, indem sie hochwertige Bildung fördert, kulturelles Erbe schützt und internationale Zusammenarbeit in Wissenschaft und Kultur stärkt.

Das UNESCO Baltic Sea Project (BSP) ist ein internationales Schulnetzwerk rund um die Ostsee, das junge Menschen für die ökologischen, sozialen und kulturellen Herausforderungen der Region sensibilisiert. Seine Arbeit zeichnet sich durch gemeinsame Umweltprojekte, internationale Zusammenarbeit und einen starken Fokus auf Bildung für nachhaltige Entwicklung aus, bei denen Schüler aktiv lernen, forschen und Verantwortung übernehmen.

UNESCO-AG am EKG: Wir machen das!

  • Organisation der UNESCO-Tage
  • Reden über Klima- und Umweltschutz und aktiv handeln
  • Aktionen in der Schule für die Schule
  • Menschen von anderen Schulen an Tagungen kennen lernen
  • Workshops zu spannenden Themen, die teils ganz neu sind
  • Workshops in Gruppen mit Menschen von anderen Schulen
  • Freundschaften mit Menschen aus anderen Ländern & Schulen knüpfen
  • Vor- und Nachbereitung der Tagungen
  • Vorfreude auf die nächste Tagung und das Wiedersehen

Whole School Approach:

Die gesamte Schule bewegen

Als UNESCO-Projektschule verpflichten wir uns, eine Zusammenarbeit von Mitgliedern verschiedener Gruppen der Schule – Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, auch ggf. Hausmeister etc.- auf gleichberechtigter Ebene zu etablieren. Doch wie wird das im Schulalltag deutlich?

Schülerinnen und Schüler machen Schule – ihr gestaltet inhaltlich die UNESCO-Projekttage.

Streitigkeiten werden möglichst gemeinsam gelöst, Probleme ausdiskutiert um unterschiedliche Perspektiven wahrzunehmen.

Die Teilhabe der Schülerinnen und Schüler findet in unterschiedlichen Formaten statt, z. B. im Klassenrat mit den Klassensprechern und der Klassenleitung und auch im Schülerparlament, in dem die Schülervertretung mit den Klassensprecherinnen und Klassensprechern tagt.

Im 2. Halbjahr des Schuljahres 2025/2026 sind wir Teil des Projekts „Leaders of Learner Empowerment (LoLE) – Entwicklung und Erprobung eines transformativen Trainings für Führungskräfte in Schulen zur Umsetzung eines partizipativen Whole-School-Approaches“ an der Leuphana Universität Lüneburg.

Internationale Verständigung:

Wir sind Teil eines Netzwerks

  • Regional: UNESCO-Projektschulen und BSP-Schulen in Schleswig-Holstein und Norddeutschland treffen sich zum Vernetzungstreffen auf dem Koppelsberg. Außerdem gibt es je eine Frühjahrs- und Herbsttagung.
  • International: Einmal im Jahr in Aarö (Dänemark) und einmal im Jahr an einem wechselnden Ort findet ein Treffen der BSP-Schulen statt.
  • Netzwerkflyer UNESCO-Projektschulen

Ich engagiere mich in der UNESCO-AG, weil …

  • … weil ich gerne was Neues ausprobieren möchte, und da kann ich was Gutes machen und Leuten helfen, was zu bewirken (Lina)
  • … weil ich junge Menschen dazu ermutigen möchte, aus Geschichte zu lernen, Verantwortung für unsere lebendige Umwelt zu übernehmen und mit Kreativität und Empathie die Welt von morgen mitzugestalten (Anne)
  • … weil ich mit engagierten Personen an Lösungen für unsere Welt arbeiten möchte (Lerle)
  • … weil ich noch toleranter und umweltbewusster handeln möchte (Noah)
  • … weil es mir wichtig ist, für diese Werte einzustehen und ich das Miteinander sehr schätze (Mathilda)
  • … weil ich mit meinem Team mit Personen aus der ganzen Welt die Umwelt verbessern möchte (Jasper)
  • … weil ich Sichtbarkeit für Themen schaffen möchte, die uns alle angehen, aber aufgrund neuer Krisen aus dem Blick geraten sind (Victor)
  • … weil man hier so lustige Menschen kennen lernt (Timo)
  • … weil wir uns für die Umwelt einsetzen möchten (Leona, Paula Bo)
  • … weil ich im Miteinander ein nachhaltiges Füreinander gestalten möchte (Thomas)
  • … weil es coole Fahrten mit coolen Leuten gibt (Janne)