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Präventionstage „Mentale Gesundheit“ mit der Fürstenberg Foundation
Persönliche Einblicke, fachliche Begleitung und viel Raum für Reflexion machten deutlich, wie wichtig frühe Sensibilisierung und Gesprächsbereitschaft sind.
An zwei Thementagen setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 intensiv mit dem Thema mentale Gesundheit auseinander. Der gemeinsame Auftakt im Forum bildete den Rahmen für einen offenen und zugleich geschützten Einstieg in ein Thema, das junge Menschen heute in vielerlei Hinsicht betrifft. Durchgeführt wurden die Tage von der Fürstenberg Foundation, die mit einem interdisziplinären Team aus Therapeutinnen, Referentinnen und ehrenamtlichen Helferinnen vor Ort war
Neben den persönlichen Einblicken ging es auch um grundlegende Fragen: Was bedeutet mentale Gesundheit eigentlich? Vorgestellt wurde sie als Fähigkeit zur Anpassung, zur Selbststeuerung und zur inneren Balance – und als etwas, das Schwankungen unterliegt. Entscheidend ist, die eigene Situation einordnen zu können: Geht es mir noch gut? Komme ich mit dem, was mich belastet, zurecht? Ebenso wichtig ist das Umfeld, denn oft nehmen Freundinnen, Freunde oder Bezugspersonen Veränderungen früher wahr als die Betroffenen selbst
Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zeigten, wie wertvoll diese Form der Auseinandersetzung war. Viele empfanden die Inhalte als nahbar, authentisch und gut anschlussfähig an eigene Gedanken und Erfahrungen. Die Thementage machten deutlich: Mentale Gesundheit braucht Aufmerksamkeit, Sprache und Unterstützung – und genau das kann Schule leisten, wenn sie Raum für Information, Austausch und Prävention schafft

