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Medienprofis in Ausbildung

Medienprofis in Ausbildung
Ein abwechslungsreicher Donnerstagnachmittag führte den WPK Medienprofis mitten hinein in die Welt von Journalismus, Nachrichten und Medienkompetenz. Ein besonderes Highlight war die Live-Zuschaltung von Jens Radü, Chef vom Dienst Multimedia beim SPIEGEL, der Rede und Antwort stand.
Der Donnerstagnachmittag war lang, aber alles andere als langweilig. Im WPK Medienprofis drehte sich dieses Mal alles um Journalismus, Nachrichten und die Frage, wie wir Medien bewusst nutzen können. Zu Gast waren Lucie und Sinja von Understanding Europe e. V., die von der Schwarzkopf Stiftung unterstützt werden. Sie gestalteten einen Workshop, der Wissen vermittelte und zugleich viel Raum für eigene Gedanken ließ.
Das Ziel war klar: Medien und Journalismus besser verstehen und lernen, sich zu aktuellen Themen eine eigene Meinung zu bilden. Dabei wurde schnell deutlich, wie vielfältig die Medienwelt ist. Gemeinsam wurde besprochen, worin sich Nachrichten, Medienangebote, öffentlich-rechtliche Sender und private Verlage oder Medienhäuser unterscheiden. Besonders spannend war die Frage, woran man verlässliche Informationen erkennen kann. In einem Nachrichtencheck untersuchten die Teilnehmenden verschiedene Beispiele mit gezielten Analysefragen. So wurde nicht nur gelesen, sondern auch kritisch hinterfragt.
Ein besonderes Highlight folgte per Zoom: Jens Radü, Chef vom Dienst Multimedia beim SPIEGEL, schaltete sich live zu. Er gab spannende Einblicke in die journalistische Arbeit eines großen Nachrichtenmagazins und stand den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort. Diese Begegnung machte den Workshop besonders anschaulich und zeigte, wie Journalismus im Alltag einer Redaktion funktioniert.
Aktuelle Fallbeispiele machten deutlich, wie wichtig Medienkompetenz heute ist. Ein Thema waren Deepfakes, die zwischen Belustigung, Manipulation und rechtlichen Fragen eingeordnet wurden. Die Diskussion machte deutlich, dass digitale Inhalte nicht immer das zeigen, was sie auf den ersten Blick zu zeigen scheinen. Gerade deshalb ist es wichtig, Quellen zu prüfen und Informationen einzuordnen.
Methodisch war der Nachmittag abwechslungsreich gestaltet. Beim Medien-Bingo kamen die Schülerinnen und Schüler miteinander ins Gespräch. Positionslinien im Raum luden dazu ein, die eigene Haltung sichtbar zu machen und zu begründen. Am Ende stand ein kurzweiliger Workshop, der zeigte, wie spannend Journalismus sein kann und wie wichtig ein kritischer Blick auf Medien für junge Menschen ist.


