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Bonjour Paris! Vier Tage voller Kultur, Croissants und unvergesslicher Momente

Bonjour Paris! Vier Tage voller Kultur, Croissants und unvergesslicher Momente

Die Fahrt begann am Dienstag, als wir uns um 4:30 Uhr am Hamburger Flughafen mit Frau Demmer und Frau Brehler trafen, denn unser Flug ging schon um 6 Uhr. Wir als Französischkurs waren noch sehr müde, gleichzeitig aber auch schon sehr aufgeregt auf die Zeit in Paris. Für manche war es nicht nur der erste Flug, sondern auch das erste Mal in Frankreich.

Im Flugzeug wurden wir mit einem perfekten Sonnenaufgang begrüßt, und alle freuten sich auf die anstehenden Tage. Kurz vor 8 Uhr landeten wir dann pünktlich in Paris, besorgten uns Karten für die Metro und fuhren in Richtung Bastille-Viertel, wo wir in unserer Unterkunft eincheckten. Unsere Herberge war eher schlicht und einfach, lag dafür aber sehr zentral. Wir brachten unser Gepäck weg und durften auch schon die Gegend erkunden.

In kleinen Gruppen gingen wir dann los, auch wenn wahrscheinlich alle das gleiche Ziel hatten: natürlich ein richtiges französisches Baguette oder Croissant! Dabei entdeckten wir auch einen typischen Wochenmarkt und kauften leckeres Obst bei den herzlichen französischen Verkäufern. Neben unserer Herberge gab es einen gemütlichen kleinen Park, in dem wir dann zusammen picknickten.

Danach ging es aber auch schon wieder los, und zwar zum Museum von Victor Hugo, einem der berühmtesten Schriftsteller Frankreichs. Später gingen wir am Ufer der Seine zurück in unser Viertel, wo wir in kleinen Gruppen zusammen zu Abend gegessen haben. Am Abend fuhren wir dann zum berühmten Invalidendom, in dem sich das Grab Napoleons befindet. Auf dem Weg dorthin konnten wir schon den ersten Blick auf den Eiffelturm erhaschen – und das auch noch bei Nacht! Später schauten wir uns im Invalidendom eine wirklich einmalige und unvergessliche Lichtershow an, die die Geschichte und Erbauung des Invalidendoms thematisierte.

Dieser Tag vermittelte uns das schöne Gefühl, als würde er kein Ende nehmen. Doch als wir dann spät am Abend in unseren Betten lagen, überkam uns schließlich doch die Erschöpfung.

Der Mittwoch startete mit einem etwas einseitigen Frühstück und ein wenig Zeitdruck, denn wir wollten schon früh aufbrechen – und zwar zum malerischen Viertel Montmartre und seiner wunderschönen Kirche Sacre-Cœur, die auf einem Hügel steht. Von dort oben hatten wir einen fabelhaften Ausblick über Paris. Auch hier hatten wir wieder Zeit, die Kirche und die Gegend zu erkunden. Wir nutzten diese Zeit, um uns Souvenirs zu besorgen und Crêpes und Macarons zu probieren.

Gegen Mittag fuhren wir zurück ins Zentrum und spazierten zu Notre-Dame. Danach besichtigten wir die Sainte-Chapelle mit ihren beeindruckenden bunten Glasfenstern, wo früher kostbare Reliquien aufbewahrt wurden. Nebenan lag die Conciergerie, die das Gefängnis vieler Verbrecher war, unter anderem auch von Marie Antoinette. Dort schauten wir uns die Zellen an und erfuhren mehr über die Geschichte der Französischen Revolution.

Zurück bei der Unterkunft hatten wir wieder Zeit, uns zu stärken, denn spät am Abend hatten wir noch eine Bootstour auf der Seine geplant. Da wir uns am liebsten alles angesehen hätten, wurde die Zeit schließlich knapp, und wir rannten bei Dämmerung am Eiffelturm entlang zur Seine, um unser Boot nicht zu verpassen. Die Fahrt hat wirklich Spaß gemacht, da man Paris vom Wasser aus noch einmal ganz anders wahrnehmen und genießen konnte. Außerdem gehörte es irgendwie dazu, unter jeder Brücke einmal kurz zu schreien, was sehr unerwartet war.

Der Donnerstag war ebenfalls ein ganz besonderer Tag, denn wir hatten zwei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Paris auf der Tagesordnung: morgens den berühmten Louvre und abends eine Fahrt auf den Eiffelturm. Der Louvre war ziemlich voll, und viele Abteilungen waren leider seit dem Raub nicht zu besichtigen. Trotzdem haben wir alle ein Bild mit der Mona Lisa bekommen 😉 und die Zeit im Museum genossen. Danach machten wir im Park nebenan Pause, sonnten uns und holten Verpflegung für ein Picknick.

Am Nachmittag kehrten wir wieder in unser Viertel zurück, erkundeten die Läden und probierten unter anderem die viralen Fruchtdesserts. Zum Abendessen ging unsere Kleingruppe dann noch Burger essen. Wenig später machten wir uns aber auch schon auf den Weg zum Eiffelturm, den wir bei Dämmerung und später auch beim Glitzern genießen konnten. Wir fuhren mit dem Fahrstuhl bis an die Spitze, und die Aussicht war einfach atemberaubend. Die vielen Lichter und der Ausblick auf die Champs-Élysées, den Louvre und den Arc de Triomphe bei Nacht haben uns wirklich die Sprache verschlagen. Man konnte jede Straße erkennen, da sie wie ein Lichternetz über Paris lag. Trotz der etwas beängstigenden Höhe und des lauten Windes war es einfach unbeschreiblich schön.

Anschließend ging es mit der Metro wieder zurück. Doch wir wollten den letzten Abend noch nicht zu Ende gehen lassen, also machte sich unsere Kleingruppe noch einmal auf den Weg, um das Viertel bei Nacht zu erkunden und ein Eis zu holen.

Auch der letzte Tag sollte noch einmal voll ausgenutzt werden. Wie geplant fuhren wir zur Opéra Garnier, die direkt neben dem berühmten Einkaufszentrum Galeries Lafayette steht. Dort ließen wir die Galerie mit ihren teuren Läden und die Aussicht von der Dachterrasse auf uns wirken. Auch das ein oder andere Jellycat durfte mit nach Hause kommen. Danach ging es in die Oper, die von innen einfach nur fabelhaft aussah. Doch die Anstrengung der letzten Tage überkam uns, sodass wir nicht lange in der Oper umhergehen konnten. Wir machten noch viele Fotos und setzten uns schließlich draußen auf die Treppen vor der Oper, wo wir der Straßenmusik lauschten.

Am Nachmittag hatten wir zum Abschluss noch ein bisschen Freizeit, um die letzten Souvenirs oder Kleidungsstücke zu kaufen. Später ging es dann aber leider zum letzten Mal zurück zur Unterkunft, und wir holten unsere Koffer. Am Flughafen hieß es dann natürlich „Au revoir“, und wir stiegen in den Flieger. Kurz vor 23 Uhr kamen wir schließlich in Hamburg an und verabschiedeten uns voneinander.

Kurz gesagt war es einfach eine unvergessliche und unbeschreiblich schöne Reise mit vielen neuen Eindrücken und Erinnerungen, die wir tief in unser Herz geschlossen haben. Wir haben viele französische Unterhaltungen geführt, auch wenn es ab und zu etwas schwierig war. Besonders großes Glück hatten wir auch mit dem Wetter. So bekamen wir Ende März schon einen kleinen Vorgeschmack auf den bevorstehenden Sommer und hatten sogar die Chance, im T-Shirt herumzulaufen.

Wir möchten uns bei Frau Demmer und Frau Brehler für diese fantastische und sehr gut geplante Reise bedanken. Dankeschön!

Bericht von Hongnuo Wu und Maja Antvogel