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Die nachfolgenden Texte entstanden kurz nach Eric Kandels erstem Besuch an der Schule im Jahr 2015. Die Texte entstanden im Deutschunterricht der damaligen 7. Klasse und zeigen eindrucksvoll, welche Erlebnisse die SchülerInnen mit dem Besuch des Nobelpreisträger verbinden.

"Er fing einfach an, mit ihr zur Big Band-Musik zu tanzen. Ab da wusste ich: er ist kein typischer ernsthafter Wissenschaftler."

"Am Ende hat Herr Burmeister Eric Kandel einen Job bei uns angeboten und Herr Kandel hat einen uns ehrenden Satz gesagt: “Ich würde gerne ein Schüler auf dieser Schule sein.“

 

Eric Kandel - Professor of Brain

Eric Kandel tanzt sich in die Herzen der Schüler        

Als Eric Kandel zu uns in die Schule kam

Als Herr Kandel reingetanzt kam

Eric Kandel im EKG

Eric Kandels Besuch

Bericht über den Nobelpreisträger

Vorfreude auf den Tag

 

Eric Kandel - Professor of Brain

Von Lena K.

Eric Richard Kandel wurde am 7. November 1929 in Wien geboren. Er hatte eine schmerzhafte Kindheit. Da er jüdisch ist, wollte kein Kind in der Schule mit ihm sprechen - und spielen schon gar nicht - er wurde ausgegrenzt. Wegen des Krieges floh er 1939 (mit zehn Jahren) mit seiner Familie nach New York. Immer wenn er aus der Schule kam, fragte ihn seine Mutter nicht, ob er gute Noten habe - nein - sie fragte, ob er eine gute Frage gestellt habe. So wurde er zu einem klugen Wissenschaftler. Er erforschte das Gedächtnis und die Nervenzellen mit einer Seeschnecke (Aplysia). Später gebar seine Frau Denise zwei Kinder: Paul und Minouche. Im Jahr 2000 wurde ihm der Nobelpreis verliehen.

Am 1. März 2015 bekam unsere Schule seinen Namen. Unser Schulleiter lud ihn vom 11. bis zum 12. September 2015 ein und wir lernten Herrn Kandel persönlich kennen.

Am Freitag war ich total aufgeregt, Eric Kandel zum ersten Mal zu treffen. Wir saßen in unserem Forum und warteten angespannt. Unruhig rutschten wir auf unseren Stühlen hin und her. Das Fernsehen war auch da und filmte uns. Und dann - er kam mit roter Fliege, großer Brille und natürlich mit seiner Frau herein - doch sehr ungewöhnlich. Er fing einfach an, mit ihr zur Big Band-Musik zu tanzen. Ab da wusste ich: er ist kein typischer ernsthafter Wissenschaftler.
Die Schüler im Forum jubelten, klatschten und kreischten. Es war für mich ein unglaublicher Moment - ich konnte gar nicht fassen, dass vor mir ein populärer Wissenschaftler stand. Er setzte sich und dann durften wir Fragen an ihn stellen: „Wie ist es, ein Nobelpreisträger zu sein? Haben Sie einen Nobelpreis erwartet? Wie fühlte sich die Seeschnecke beim ersten Anfassen an?“ Er antwortete dann: „Es ist nicht schlimm ein Nobelpreisträger zu sein und ja, ich habe den Nobelpreis erwartet. Die Aplysia fühlte sich beim ersten Anfassen sehr ‚wet‘ an, also nass.“

Als alle Kinder zurück in ihre Klassen gingen, blieben viele bei Eric Kandel stehen. Ich drängelte mich durch das Gewusel und dann gab ich ihm endlich die Hand - es war unfassbar. Für einen kurzen Moment beschloss ich, meine Hände nie mehr zu waschen.

Anschließend hatte ich Chorprobe im Forum. Es war komisch - wir hatten kein Publikum und sangen praktisch gegen eine Wand. Doch nach und nach kamen einzelne Lehrer vorbei und hörten uns beim Üben zu. Ganz unerwartet kam auch: Eric Kandel. Er kam hereinspaziert und setzte sich nicht hin, sondern er hat sich vor uns gestellt und uns dirigiert. Dabei ging ein breites Lächeln über sein Gesicht und sein lustiges Lachen begann.

Am Nachmittag war es dann soweit. Der Festakt startete. Wir Chorleute saßen im Forum und tuschelten leise aufgeregt miteinander. Eltern und Lehrer saßen auf Stühlen und lautes Gemurmel ging durch die Reihen. Die Presse saß direkt hinter uns und machte sich Notizen. Eric Kandel kam rein, setzte sich mit seiner Frau und los ging´s. Wir hörten viele Reden: von unserem Schulleiter, vom Bürgermeister, von der Bildungsministerin und natürlich von Eric Kandel selbst. Zwischendurch spielte die Big Band. Und dann war es soweit - ein Chormitglied nach dem anderen ging auf die Bühne. Wir stellten uns in drei Reihen auf. Ich stand in der letzten auf einer Bank. Ich schaute in ein gespanntes Publikum. Zuerst sangen wir
‚I have a dream‘ und dann ‘My heart will go on’. Zu diesem Titanic-Filmsong hatten wir sogar Schauspieler dabei. Sie spielten das Liebespaar. Seifenblasen stiegen hinter uns auf. Sobald die Zuschauer das Schauspiel sahen, zuckten sie ihre Handys und ‚das Geknipse‘ begann. Es war lustig in so viele Kameras gleichzeitig zu schauen.

Danach wollten alle nach Hause. Es gab große Drängeleien. Viele wollten auch nochmal zu Eric Kandel.
Ich schaffte es und gab ihm Zettel und Stift, weil ich ein Autogramm haben wollte. Die Karte nahm er, doch den Stift gab er mir wieder zurück. War er nicht gut genug? Er meinte:“I use my own pen.“
Also: Ich benutze meinen eigenen Stift. Er nahm seinen Stift aus seiner Anzugjacke, signierte meine Karte und gab sie mir freudig zurück. Ich freute mich auch.

Diese Tage bleiben unvergesslich. Es waren sehr tolle Erlebnisse. Wir haben unseren Namensgeber getroffen und werden immer schöne Erinnerungen an ihn haben.

 


Eric Kandel tanzt sich in die Herzen der Schüler                                                                                            

 

Von Josephine R.

Am 1.März 2015 wurde unsere Schule zum Eric-Kandel-Gymnasium umbenannt, damit sich das Gymnasium und die Gemeinschaftsschule besser unterscheiden lassen.

Zu dieser Feier besuchte Herr Kandel und seine Frau Denise Kandel unsere Schule und blieben zwei Tage.

Zur Musik der Big Band kam Herr Kandel mit seiner Frau hereingetanzt. Das war sehr lustig.

Außerdem gab es noch die Eric-Kandel-Projektage. Sie gingen vom 11.9.15 bis zum 12.9.15. Dort wurde uns erklärt wer Herr Kandel ist: ein Neurowissenschaftler ,der über  Gehirne und Nervenzellen forscht. 

Jede Klasse hatte während der Projekttage ein anderes Thema. Meine Klasse hatte das Thema “Schule früher und heute“. Dazu ist eine Frau ,die in einem Museum arbeitet zu uns in die Klasse gekommen und hat uns viel über das Leben früher in der Schule erzählt.  Die Mädchen trugen ein Kleid, darüber eine Schürze (weil die sich leichter waschen lies) und geflochtene Zöpfe. Die Jungen trugen Kniestrümpfe, kurze Hosen und ein Hemd. Erst mit 14 Jahren durften sie eine lange Hose tragen. Zu Schulbeginn hatten sich die Schüler/-innen der Klassen auf dem Hof zu versammeln und stellten sich in Zweierreihen hintereinander auf. Dann gingen sie mit der Lehrerin in den Klassenraum. Dort stellte sich jeder neben seinen Stuhl und die Lehrerin kontrollierte das Aussehen und ob die Fingernägel gewaschen waren. Das hat meine Klasse auch ausprobiert. Es hat Spaß gemacht war aber auch sehr streng. Lange hätte ich das nicht ausgehalten.

Ich war auch beim Chor und hatte gerade Chorprobe, als Herr Kandel herein kam. Er fing an zu “dirigieren“ und lachte dabei. Wir alle mussten mitlachen und niemand konzentrierte sich mehr auf den Text. 

Es war sehr interessant Eric Kandels Leben und seine Persönlichkeit zu sehen und kennen zu lernen.

 

Als Eric Kandel zu uns in die Schule kam

Von H. K.

Am 1.3.2015 stand bereits fest, dass unsere Schule nicht mehr Gymnasium Am Heimgarten heißen sollte, sondern Eric-Kandel-Gymnasium. Eric Kandel ist ein sehr bedeutender amerikanischer Neurowissenschaftler und wurde am 7. November 1929 in Wien geboren. Früher als Eric Kandel noch ein Kind war, hatte es für ihn keine andere Wahl mehr als die Flucht gegeben, da er Jude war und seine Wohnung geplündert wurde. Allerdings flüchtete er nur mit seinem Bruder. Seine Eltern blieben vorerst in Wien und kamen dann später nach. Wenn Eric Kandel aus der Schule kam, fragte seine Mutter immer: „Hast du heute eine gute Frage gestellt?“ Heute sagt Eric Kandel, dass er wegen dieser Frage Wissenschaftler geworden ist.

Eric Kandel hat im Jahr 2000 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhalten. Dabei erforschte er die molekularbiologischen Mechanismen unseres Gehirns an der Meeresschnecke Aplysia. Neben der Forschung macht Eric Kandel Sport und zwar Schwimmen und Tennis und dazu gehört auch eine gesunde Ernährung. Das finde ich sehr bewundernswert, da Eric Kandel schon über 80 Jahre alt ist.

Im Sommer erfuhren wir, dass Eric Kandel zu uns in die Schule kommt. Am 11. und 12.9. war es endlich so weit, Eric Kandel sollte unser Gymnasium, das nach ihm benannt wurde, mit seiner Frau Denise besuchen kommen. Ich war an diesem Morgen sehr aufgeregt, denn ich freute mich sehr, einen so berühmten Wissenschaftler zu treffen.

Als wir dann alle im Forum saßen und auf Eric Kandel gewartet haben, war ich richtig glücklich. Dann plötzlich spielte die Big Band mit Schwung los und Eric Kandel kam ins Forum hereingetanzt. Alle Schüler sprangen sofort auf und applaudierten. Auf einmal tanzte er auch noch mit seiner Frau Denise. Das fand ich so witzig! Es war eine fantastische Stimmung! Anschließend durften wir ihm Fragen stellen und als Eric Kandel bei einer Frage gelacht hat, war das richtig schön, da er so ansteckend lacht. Nachdem wir ihm die Fragen gestellt hatten, sind alle Kinder zu ihm hingelaufen und wollten ihm die Hand geben. Ich habe ihm auch die Hand gegeben. Das war ein wunderschönes Gefühl und eine große Ehre für mich.

Um 10:00 Uhr fand die Chorprobe statt, wo auch ich dabei war. Während wir gesungen und geprobt haben, kam plötzlich Eric Kandel ins Forum, hat gelacht und den Dirigent gespielt. Das war sooo lustig, wie er mit den Armen herumgefuchtelt hat. Danach hat er uns gelobt und ich war sehr stolz.

Am Nachmittag gab es einen Festakt, wo ich auch dabei war. Das war richtig cool, weil sehr viele bedeutende Personen da waren wie z. B. Herr Sarach, der Bürgermeister, und Herr Richert von Unesco und natürlich Eric Kandel mit seiner Frau Denise. Als wir unseren Chorauftritt dann hatten, haben alle gelacht und sich gefreut. Das war ein schönes Gefühl, dass es dem Publikum gefiel. Anschließend hat Eric Kandel eine Rede gehalten. Die Rede fand ich sehr interessant, da sie auch für Kinder sehr gut verständlich war. Jetzt als Eric Kandel fertig war, sind alle zu ihm hin und wollten ein Autogramm. Man kam kaum noch aus dem Forum heraus, so voll war es. Ich habe mir auch ein Autogramm geholt und ein Foto mit ihm gemacht. Das war einer der schönsten Momente in meinem Leben.

Am zweiten Projekttag haben wir uns so angezogen, wie man sich früher in der Schule anziehen musste. Es war so witzig und alle haben uns wegen der Kleidung mit einem Lächeln angeguckt. Die beiden Projekttage haben richtig viel Spaß gemacht und es war ein sehr schönes Erlebnis, so einen berühmten Wissenschaftler zu treffen. Ich fand Eric Kandel sehr sympathisch und gar nicht so wie einen richtigen Wissenschaftler, sondern viel sympathischer, da er nicht so ernst ist und viel lacht! Diesen Tag werde ich nie vergessen!

 

Als Herr Kandel reingetanzt kam

Von B. T.

Am 11. und 12.09.2015 kam Herr Eric Kandel, um unsere Schule zu besuchen. Am Freitag, 11.09., kam er, um unsere Fragen zu beantworten, die wir an ihn hatten. Als er bei Big Band Musik reingetanzt kam, fingen alle Schüler und Lehrer an zu klatschen. Er war sehr entspannt und nicht so ernst, wie ich mir einen Wissenschaftler vorgestellt hätte. Ich hatte dabei ein tolles Gefühl. Dann beantwortete er alle Fragen mit einem guten Humor. Das Fernsehen war auch da und hat ihn und anderes fast die ganze Zeit gefilmt. Danach gingen wir in unsere Klassen zurück.

Bei unserem Projekt „Schule früher und heute“ kam dann eine Frau aus dem Schulmuseum Hamburg und hat uns viel über die Schule während der Hitlerzeit und des 2. Weltkrieges erzählt. Manches fand ich interessant, anderes aber auch nicht. Zum Beispiel, dass sie damals im Unterricht Gasmasken tragen mussten wegen eines möglichen Gasangriffs fand ich sehr spannend.

Insgesamt fand ich die Tage gut.

 

Eric Kandel im EKG

Von   Lea R.

Am 11.9.15 und 12.9.15 kam Eric Kandel zu uns in die Schule. Wir haben viel über ihn erfahren, als wir verschiedene Sachen in den Projekttagen unternahmen. In unserer Klasse beschäftigen wir uns mit «Schule früher-heute», was sehr spannend war.

Am 1.Tag, Freitag den 11.9., trafen wir uns um 8:00 Uhr zum Schulbegin. Wir besprachen was für spannende Sachen wir in den 2 Tagen unternehmen würden. Um 8:30 Uhr gingen wir in das Forum, wo wir Eric Kandel, einen Nobelpreisträger von 2000, treffen sollten. Alle Klassen von 5-8 waren im Forum versammelt. Sogar das Fernsehn war da! Ich habe mich manchmal mehr auf die Kameras als auf die Fragen, die wir ihm stellen durften, konzentriert. Er saß da mit roter Fliege und großer, runder Brille. Früher dachte ich, dass Wissenschaftler langweilig sind, was sich jedoch ganz anders herausstellte. Nach der Begegnung mit Eric Kandel gingen wir wieder in die Klasse.

Um 10:00 Uhr mussten die Chormitglieder zum Singen. Ich war auch eines davon. Wir sangen eines unserer Lieder, als plötzlich Eric Kandel ins Forum trat und anfing mit Frau Meier, die unsere Chorlehrerin war, mitzudirigieren. Es war schwierig sich dabei noch auf das Singen zu konzentrieren. Als das Lied vorbei war, wollte er noch mehr hören aber Frau Meier meinte nur:«Heute Nachmittag».

Denn am Nachmittag war der eigentliche Festakt, wo Eric Kandel officiel empfangen wurde. Nach der Chorprobe gingen wir in die Klasse, wo der Höhepunkt des Tages stattfand, den wir nur noch halb mitbekamen. Eine Frau aus dem Schulmuseum war da und erzählte uns etwas über «Schule früher-heute». Sie verglich was man früher und heute durfte und nicht durfte. Da der Tag emotional war, freute ich mich schon auf Schulschluss um 13:00 Uhr.

Am Nachmittag um 15:00 Uhr trafen sich die Chormitglieder zum Einsingen. Das Forum füllte sich und zum Glück waren Plätze für uns reserviert! Am Anfang hielt Herr Burmeister eine Rede. Danach auch noch die Schulministerin Frau Ernst, ein UNESCO-Vertreter und der Bürgermeister Michael Sarah. Ganz zum Schluss hielt auch Eric Kandel seine Rede. Ich war aufgeregt, denn gleich nach seiner Rede, würden wir singen. So war es auch. Wir sangen 2 Lieder. Eric Kandel stand es auf der Stirn geschrieben: Er war überglücklich. Nach dem langen Gerede und Gesinge, gab es Autogramme und etwas zu trinken. Es war ein toller Tag mit Eric Kandel.

Am Samstag, dem 12.9., sollten wir so wie Kinder im 2. Weltkrieg zur Schule angezogen kommen. Wir sollten uns auch so benehmen, was sehr anstrengend war. Wir musten sehen, dass wir aufrecht saßen und später beim Klassenfoto ernst schauten. Aber danach durften wir uns wieder normal verhalten. Vor allem das Arbeitsblatt mit Feder und Tinte hat Spaß gemacht. Doch auch die Pause wurde wie früher verbracht. Mit Gummitwist und Hüpfkästchen.

Eric Kandel zu begegnen war ein tolles Erlebnis, das mich tief beeindruckt hat!!!

 

 Eric Kandels Besuch

 

Vom 11. bis zum 12. September 2015 kamen der Neurowissenschaftler und Nobelpreisträger Eric Kandel und seine Frau Denise Kandel in unsere Schule. Das große Event feierten wir an zwei besonderen Tagen in denen jede Klasse ein anderes Thema hatte z.B. Schule früher und heute oder jüdische Tanzkunst. Am ersten Tag ist Herr Kandel zu der Musik der Big Band tanzend in das Forum gekommen. Danach hat er Fragen von Schülern beantwortet. Nach dem Schultag gab es um 15:30 Uhr den Festakt. Es waren wichtige Leute gekommen wie: Der Ahrensburger Bürgermeister Michael Sarach oder der Vize Präsident der Unesco. Das Fernsehen war auch da. Bei dem Festakt haben Eric Kandel, Herr Burmeister (unser Schulleiter), der Unesco Vize Präsident und Frau Ernst (Bildungsministerin) ihren Vortrag gehalten. Am Ende hat Herr Burmeister Eric Kandel einen Job bei uns angeboten und Herr Kandel hat einen uns ehrenden Satz gesagt: “Ich würde gerne ein Schüler auf dieser Schule sein.“ Und Herr Kandel hat sich auch sehr geehrt gefühlt, dass wir unsere Schule nach ihm benannt haben. Am Ende der Vorträge konnten etwa 200 Schüler und 200 Erwachsene Fotos mit oder von Eric Kandel machen. Einige ließen sich auch seine Bücher unterschreiben. Am zweiten Tag haben wir unsere Projekte weitergeführt. Mir persönlich haben die Tage viel Spaß gemacht.

 

Bericht über den Nobelpreisträger

Vin Marina G.

Am 1. März 2015 wurde unsere Schule zu Eric-Kandel-Gymnasium umbenannt. Eric Kandel ist ein Neurowissenschaftler, der mit dem Gehirn des Menschen und Tieren erforscht. Er erforscht auch mit Meeresschnecken, die Aplysia genannt werden. Eric Kandel ist sehr

sympathisch und lustig, aber er nimmt seine Arbeit auch ernst. Er ist schon 86 Jahre alt aber noch sehr fit. Er schwimmt und spielt Tennis. Seine große Brille und sein rote Fliege sind nicht übersehbar Jetzt wohnt er in New York mit seiner Frau Denise. Er hat auch 2 Kinder Paul und Minouche.

Am 11. September war es nun endlich soweit, Eric Kandel kam an unserer Schule zu Besuch.  Herr Burmeister hatte ihn und seine Frau eingeladen und so saßen wir nun im Forum und warteten gespannt auf ihn.

Die Big-Band spielte ein Stück und dann kam er auch schon. Eric Kandel und Denise kamen, passend zur Musik rein getanzt. Ich hätte das nicht erwartet aber alle klatschten und schrien begeistert. Es war sehr lustig. Danach hörte die Big-Band auf zu spielen und Eric Kandel und Denise setzten sich auf die Stühle. Nun kamen die Fragen, die wir ihm stellten. Eine Schülerin  fragte: „Wie fühlt es sich an Nobelpreisträger zu sein?“ Da antwortete Eric: „Nicht  schlimm!“... Alle lachten und dann gingen die Fragen weiter. Als es keine Fragen mehr gab, gingen wir in die Klasse um das Projekt Schule früher und heute zu machen.

Am nächsten Tag sollten wir wie damals in den 1930er Jahren verkleidet in die Schule

kommen. Es war total lustig, weil wir alle ganz komisch aussahen: Die Mädchen trugen ein Kleid oder einen Rock, dazu Kniestrümpfe und eine Schürze. Die Haare waren zu Zöpfen geflochten. Die Jungs trugen ein Hemd und eine kurze Hose und dazu auch Kniestrümpfe. Wir lernten auch noch mit Feder und Tinte schreiben und sollten dazu Arbeitsblätter  bearbeiten. Das ist gar nicht so einfach, weil man sich erst mal an die Feder gewöhnen muss, Eric Kandel ist zwar jetzt schon wieder zu Hause in New York aber es bleiben trotzdem schöne Erinnerungen hängen, die man ganz bestimmt nicht so schnell wieder vergisst.

 

 

Vorfreude auf den  Tag

Von Anna

Am 11. August,das war ein Freitag,fand der erste Projekttag von zwei statt. Als ich morgens um 7:00 Uhr aufstand,spürte ich schon die Vorfreude auf den kommenden Tag. Ich frühstückte und machte mich fertig.Als ich an der Schule ankam,ging ich zum Klassenzimmer und schon wenige Minuten später kam auch schon Frau Kanzler.Als sie uns die Klasse aufschloss stürmten alle rein und setzen sich auf ihre Plätze.Nachdem standen wir auf und sagten uns wie immer ,,Guten Morgen" und setzten uns hin.Kurz darauf gab Frau Kanzler uns Zettel zum Thema ,,Schule früher" die wir als erstes besprochen.Dann bildeten wir einen wir einen Stuhl-kreis.Einige Zeit danach knarrte die Tür ein wenig und ging auf.Voller Erwartung guckte ich auf die Tür,da ich dachte das vielleicht Eric Kandel nun hinein spazieren würde,jedoch war es eine Frau die wir alle nicht kannten.Frau Kanzler erklärte uns sofort wer vor uns stand,es war eine Frau aus dem Museum,die mit uns gleich das Thema ,,Schule früher" durchgehen würde.Als sie anfing über die Nazi-Zeit zu sprechen und die Begrenzungen was Juden früher machen durften und was nicht,traf mich,den es war schrecklich.Nach kurzer Zeit erzählte sie uns auch was die Jungen als Fach machen mussten:schießen und noch mehr,was heute unvorstellbar wäre.Gegen 10:00 Uhr informierte uns Frau Kanzler das wir jetzt ins Forum gehen würden,als ich das hörte war ich so glücklich,da die ganze Klasse dachte das nur drei von uns und der Chor Eric Kandel sehen konnten.Als alle ins Forum reinstürmten um einen Sitzplatz zubekommen, fürchtete ich keinen Platz ab zubekommen.Doch es stellte sich heraus das ich zwar neben meiner Klasse sitzen konnte,jedoch auf dem BODEN!? Naja,es war mir egal da ich so oder so Eric Kandel sehen konnte.Kurze Zeit später fing die Big Band an zu spielen,es war still man konnte nur die Musik hören,als plötzlich Eric Kandel anmutig mit seiner Frau herein tanzte,man konnte eindeutig sehen sehen das er noch fit war.Als er reintanzte war ich glücklich und geschockt zugleich,weil ich einen Nobelpreisträger vor mir hatte und fing an zu klatschen,wie alle anderen.Nach vielen Fragen die ihm gestellt worden,kam eine ziemlich berührende Antwort zu einer Frage,nämlich:,,Wie haben sie sich gefühlt als sie ihr blaues Spielzeugauto zurücklassen mussten?"Darauf Herr Kandel:,,Schrecklich,ich habe mich schrecklich gefühlt."Das hat mich schon wirklich getroffen,ich meine was er schon alles durchleben musste!Als wir wieder im Klassenzimmer waren,machten wir noch einpaar Zettel und redeten.Als es dann schließlich 13:00 Uhr war,konnten wir alle nach Hause. Ich dachte mir das war schon ein echt cooler Tag und freute mich auf den nächsten. 

Modul Unten Mitte (user2)

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